| Die Fassade jedoch, die zum Fluß liegt, hat ein ganz anderes Gesicht. Wehrhaft die Türme und Wehrgänge. Wenn überhaupt,
dann nur winzige Fenster. Hier ist die militärische Funktion der "Festung" Roche-Jagu zu sehen. Was uns sehr beeindruckt hat, ist die Offenheit des Schloßes. Ich habe bis dahin noch kein altes Gemäuer besucht, in dem ich bis in das Dachgeschoß vordringen konnte. Hier ist dies möglich! |
| Inmitten eines dreißig Hektar großen Parkgeländes liegt das Schloß. Drei Rundwege sind gekennzeichnet, jedoch kann man sich auch selbständig auf eine Entdeckungsreise machen.
Verlaufen kann sich keiner, denn alles ist gut beschildert. Vier verschiedene Themengärten sind hier angelegt. So werden aller zwei Jahre die "vergänglichen Gärten" von jungen
Landschaftsstudenten im Wettbewerb neu bepflanzt. Die geschlossenen Gärten lassen die mittelalterlichen Gärten wieder auferstehen. Hier sind Blumen und vor allem Heilkräuter zu sehen. Die Gärten der Reisen liegen unter Palmen und erinnern an die Kreuzritter, die aus fernen Ländern in die Bretagne heimkehren und von ihren Erlebnissen erzählen. Fast vergessen sind heute die alten Kulturpflanzen wie Buchweizen, Leinen und Hanf. Ihnen begegnet man im Garten der Ernten, vereinigt mit "Unkräutern" wie Mohn, Kornblumen und Kamille. Zu guter Letzt kann man im Wald der Kamelien ca. 200 Sorten der wunderschönen Blumen bestaunen. |
| Was würde diese alte Eiche zu erzählen haben?! Wenn sie nur könnte! | ![]() |
