Der Hafen von Roscoff.So wie hier bei Ebbe trafen wir ihn das erste mal an. Wir waren begeistert über die vielen interessanten Dinge, die so ein trockenes Hafenbecken zu
bieten hat. So stiegen wir, belächelt von den Einheimischen, ins Hafenbecken und sammelten "Shell"muscheln und kleine tote Krabben und ich hätte am liebsten eine richtige grosse Königskrabbe
mit nach Hause genommen. Aber da kam das Veto der Familienchefin! Leider hatte die Krabbe einen sehr starken Fischgeruch. Von hier aus verkehren im Abstand von 15 Minuten die Fähren zur
Ile de Baz.
Im Hintergrund am linken oberen Bildrand ist sie schon zu sehen. Bei Ebbe legen die Schiffe von einem anderen Anleger ab. Eine Fussgängerbrücke, ziemlich hoch und lang, führt bis zu ihm.
Die Überfahrt kostet ca. 30FF. Wer sich die Zeit nimmt, kann die Insel zu Fuß und per Fahrrad erkunden. Eine Ausleihstation für die Drahtesel ist gleich an der Anlegestelle. Geprägt ist
die Ile de Baz von der Landwirtschaft. Wer aber den Weg zur Nordküste nicht scheut und sich nichts daraus macht, das es teilweise nur auf Trampelpfaden durch die Felder der Bauern geht, der wird mit
dem Anblick des endlosen Meeres und der Klippen belohnt, von denen Paul Aurelien seinen Drachen ins Meer schickte. Die Besteigung des Leuchtturms der Insel ist dann schon
fast ein Muss! Der Ausblick über die Baie de Morlaix mit dem Fort Taureau und in Richtung Roscoff und überhaupt über die ganze Küstenlinie ist wunderschön. |